Günstigste Wiederladung

Möchten Sie mit dem Wiederladen beginnen, benötigen aber nur kleine Stückzahlen und dabei möglichst geringe Anschaffungskosten? Das Wiederlade-Set Lee Loader, das wir in diesem Artikel ausführlich getestet haben, könnte für Sie die richtige Wahl sein.
Titelbild: Lee Loader
Das Wiederladen bietet den Vorteil, die Patrone exakt auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen zu können, bringt aber ebenso eine spürbare finanzielle Ersparnis. Bei Vollmantelgeschossen gängiger Kaliber ist der Preisunterschied zwischen wiedergeladenen Patronen und Fabrikmunition nicht allzu groß, bei Jagdmunition wird er jedoch deutlich – oft im Bereich mehrerer Kronen pro Patrone. Viele Schützen laden daher ausschließlich aus Spargründen selbst, allerdings sollte man in die Gesamtrechnung nicht nur die Kosten der Komponenten, sondern auch die Anschaffungskosten für die Wiederladeausrüstung einbeziehen. Wer jährlich tausende Patronen verschießt, amortisiert die Investition schnell, doch nicht jeder Jäger ist zugleich ein passionierter Schütze. Welche Einsparmöglichkeiten gibt es also, wenn man keine überdurchschnittliche Präzision über dem Niveau gängiger Fabrikmunition anstrebt und pro Jahr nur einige Dutzend bis wenige hundert Schuss abgibt? Die mit Abstand günstigste Lösung ist das Wiederlade-Set Loader von Lee Precision, das in diesem Jahr unglaubliche 67 Jahre auf dem Markt feiert. Worum geht es, wie funktioniert es und ist es das Richtige für Sie?
„Für das Wiederladen mit dem Loader benötigen Sie praktisch keinerlei Infrastruktur. Im Notfall können Sie das mitten im Wald mit einem Stein statt eines Hammers erledigen!“
Wiederladestation in der Tasche
Der Lee Loader ist ein Wiederlade-Set, das für ein spezifisches Kaliber ausgelegt ist. Im Gegensatz zu einer klassischen Presse können die Matrizen nicht gewechselt werden – man kauft einfach ein Set für das gewünschte Kaliber und kann damit kein anderes laden. Auf der anderen Seite kostet der Loader praktisch genauso viel wie ein einfaches Set Wechselmatrizen, sodass dies kein wirklich einschränkender Nachteil ist. Etwas einschränkend ist allerdings die Auswahl der verfügbaren Sets. Konkret sind diese für die Büchsenkaliber .223 Rem, .243 Win, .270 Win, .30-30 Win, .308 Win, .30-06 Springfield, .45-70, .303 British und 7,62x54R erhältlich, für Revolverkaliber (die jedoch auch in Unterhebelrepetierern verwendet werden) .44 Mag / .44 Special, .357 Mag / .38 Special und .454 Casull / .45 Colt sowie für Pistolenpatronen 9x19 mm und .45 ACP. Erfahrene Jäger, die die europäische „Klassik“ in 7, 8 oder 9,3 mm schießen, müssen wir also enttäuschen, allerdings finden sich die ersten sieben genannten Kaliber im Arsenal eines Großteils unserer Jäger. Für unseren Test habe ich mich für die Ausführung im Kaliber .223 Rem entschieden, obwohl ich auch über langjährige Erfahrung mit der Variante .357 Mag verfüge.
Das Set besteht aus sechs Teilen und ist sehr kompakt. Es passt in eine Hosentasche und wiegt nur 400 g. Dennoch lassen sich damit alle grundlegenden Wiederladeoperationen durchführen, und im Gegensatz zu einer Presse muss nichts festgeschraubt werden. Es benötigt praktisch keinerlei Werkstatt oder Arbeitsplatz. Wenn die Kapazität des Pulvermesslöffels passt und die Geschosssitztiefe fest eingestellt ist (beides später), benötigen Sie nur noch einen Hammer – und können mit dem Wiederladen beginnen. Oder nicht einmal das: Im Notfall geht es auch mitten im Wald mit einem Stein! Deshalb ist der Loader auch für die minimalistischen Strömungen der Prepper-Community attraktiv. Wir Jäger werden so etwas vermutlich nicht benötigen, dennoch ist die Kompaktheit des gesamten Systems ein eindeutiger Vorteil.
Einsetzen des Geschosses.
Detail des Werkzeugs zum Setzen von Zündhütchen und Geschoss.Ladevorgang
Zuerst wird das gebrauchte Zündhütchen entfernt. Stellen Sie die Hülse auf den Amboss, setzen Sie den Zündhütchenausstoßer ein und schlagen Sie mit dem Hammer darauf. Anschließend reinigen Sie die Hülse gründlich. Nach dem Trocknen tragen Sie eine dünne Schicht Schmiermittel auf, setzen die Hülse in die Matrize und treiben sie mit dem Hammer vollständig hinein. Hören Sie erst auf, wenn die Hülse komplett in der Matrize sitzt. Dann drehen Sie die Matrize um, stellen sie wieder auf den Amboss, führen den vorgesehenen Stab ein und schlagen die Hülse vorsichtig wieder aus der Matrize. Der nächste Schritt ist das Setzen eines neuen Zündhütchens. Dieses legen Sie auf das Zündhütchen-Setzteil, setzen die Hülse darauf, führen erneut den Stab ein und treiben das Zündhütchen mit leichtem Schlag ein. Achten Sie darauf, dass es leicht unter bündig mit dem Hülsenboden sitzt. Stellen Sie die Hülse wieder auf den Amboss, setzen Sie die Matrize auf und füllen Sie die Pulverladung durch die Öffnung der Matrize ein. Anschließend setzen Sie das Geschoss in die Öffnung ein und nutzen den Arm des Zündhütchen-Setzteils als Auflagefläche, um das Geschoss sanft auf die vorher eingestellte Tiefe einzusetzen. Letzter Schritt: Vermessen der Gesamtlänge, Entfernen von überschüssigem Schmiermittel, Prüfung der Geschossstabilität – fertig!
Austreiben der Hülse aus der Matrize.
Hülsenformatierung. Die Hülse muss ganz in die Matrize geschlagen werden. Schmiermittel nicht vergessen.
Setzen des Geschosses. Wirklich nur ganz leicht einklopfen.
Ordentliche Präzision
Wie funktioniert das Ganze? Im Set ist eine übersichtliche bebilderte Anleitung enthalten, zusätzlich vermitteln ein paar Minuten auf YouTube mehr als tausend Worte – auch wenn ich den Prozess im entsprechenden Kasten bereits grob beschrieben habe. Zusammengefasst: Der Ablauf ist im Grunde sehr einfach und erfordert kein besonderes handwerkliches Geschick. Zusätzlich zum Set benötigen Sie ein Schmiermittel für die Hülse, z. B. Lee Resizing Lube für etwa 172 CZK – ausreichend für mehrere hundert Zyklen. Ohne Schmiermittel sollten Sie nicht laden! Das Hülsenformen würde sonst wesentlich schwerer, manche Hülsen könnten beschädigt werden, und die Matrize würde schneller verschleißen.
Die Anleitung im Set ist klar und bebildert.
Streukreisvergleich auf 150 Meter: links Patronen von der Lee Challenger mit Standardmatrizen (56 mm), rechts Patronen aus dem Lee Loader (ca. 80 mm).
Die Matrize besteht aus zwei verschraubten Teilen zur Einstellung der gewünschten Geschosssitztiefe.
Entfernen des alten Zündhütchens.Außer dem Schmiermittel brauchen Sie nur noch einen Hammer und die Komponenten für Ihre Munition: Hülsen, Geschosse, Pulver und Zündhütchen – und Sie können loslegen. Ein paar wichtige Hinweise: Beim Setzen des Zündhütchens vermeiden Sie harte Schläge. Ein zu harter Schlag kann das Zündhütchen zünden – kein Drama (vorausgesetzt, Pulver ist in sicherer Entfernung), aber definitiv unangenehm. Auch beim Geschosssetzen ist Vorsicht geboten: Zu festes Hämmern kann zu tiefem oder schiefem Sitz führen oder die Geschossspitze beschädigen. Das Entfernen des alten Zündhütchens sollte immer der erste Schritt sein – vor dem Waschen der Hülsen. So trocknen sie schneller.
Die Setztiefe des Geschosses darf das maximale zugelassene Maß (OAL) laut Anleitung zum Lee Loader nicht überschreiten. Dazu brauchen Sie ein weiteres Werkzeug – eine Schieblehre. Die Matrize besteht aus zwei verschraubten Teilen, deren Gewinde Ihnen erlaubt, die gewünschte Setztiefe präzise einzustellen – das erklärt die Anleitung genau. Ist die Tiefe einmal eingestellt, hält die Matrize sie zuverlässig – trotzdem empfiehlt es sich, gelegentlich stichprobenartig zu messen, etwa alle 5–10 Patronen.
Für den Test habe ich 60 Patronen geladen und mit einem Selbstladegewehr vom Typ SPR AR-15 verschossen. Das Ergebnis zeigt, dass der Loader relativ präzise Munition erzeugt. Keine Sniper-Qualität, aber vergleichbar mit einfachen Serien-Fabrikladungen – vorausgesetzt, man hält sich genau an die Anleitung. Im Fototeil finden Sie einen Vergleich zwischen einem Schussbild mit Patronen, die auf einer klassischen Presse Lee Challenger mit Standardmatrizen geladen wurden, und denen aus dem Loader. Zahlenmäßig ergibt sich auf 150 Meter ein Streukreis von etwa 56 mm bei Challenger, gegenüber etwa 80 mm beim Loader. Mit etwas mehr Mühe und hochwertigen Komponenten wäre das Ergebnis sicher noch besser (die getestete Waffe hat ein nachgewiesenes Potenzial von rund 0,8 MOA). Es zeigt aber deutlich: Wenn Sie auf Entfernungen bis etwa 200 Meter jagen, kann der Loader in Sachen Präzision mithalten.
Wiederlade-Set Lee Loader.
„Die Patrone .223 Rem konnte ich im Schnitt in 65 Sekunden wiederladen. Das ist etwa die halbe Geschwindigkeit im Vergleich zu einer Einstationen-Presse!“
Wahl des Pulvers und der Patronenlänge
Aufgrund des Charakters dieses Artikels erlaube ich mir einen kleinen Exkurs abseits der eigentlichen Rezension – für Leser, die überlegen, ob sie das Wiederladen aus Kostengründen vielleicht doch einmal ausprobieren möchten, sich aber gleichzeitig nicht tiefer als nötig damit beschäftigen wollen. Deshalb erkläre ich hier kurz, wie man eine Laborierung zusammenstellt. Wenn Sie einen erfahrenen Kollegen mit Zugang zu einer Wiederlade-Software haben, sagen Sie ihm, welches Geschoss Sie in welchem Kaliber und bei welcher Lauflänge verschießen möchten – er wird Ihnen dann ausrechnen, welches Pulver Sie kaufen sollen und in welcher Menge es zu dosieren ist. Falls Sie niemanden zur Hand haben, fragen Sie den Händler. Alternativ können Sie in den Pulverherstellerdatenblättern nachschauen – dort finden Sie (meist online verfügbar) Tabellen mit geeigneten Pulvertypen und Ladungen für unterschiedliche Kaliber und Geschosse. Diese sind allerdings oft stark eingeschränkt – das gilt auch für die kurze Liste, die dem Lee Loader beiliegt. In unserem Land finden Sie die günstigsten und dennoch völlig ausreichenden Treibladungspulver unter der Marke Vectan.
Der mitgelieferte Pulverlöffel reicht für sich allein nicht aus, da sein Volumen vom Hersteller vorgegeben ist und nicht zwingend der benötigten Pulvermenge für Ihre Patrone entspricht. Deshalb ist es notwendig, die Ladung mit einer genaueren Feinwaage (Genauigkeit 0,01 g) zu überprüfen. Gegebenenfalls muss der Löffel angepasst werden, damit er die richtige Pulvermenge fasst. Eine geeignete und kompakte Feinwaage für diesen Zweck ist bereits ab etwa 400 CZK erhältlich.
Die Kapazität des Löffels muss mit einer Waage auf das verwendete Pulver abgestimmt werden.Ist das das Richtige für Sie?
Der Loader lässt sich mit kaum einer anderen Lösung vergleichen. Er ist der einzige Vertreter seiner spezifischen Kategorie – zumindest auf unserem Markt. Jede andere Tischpresse ist besser – oder besser gesagt: komfortabler und schneller in der Bedienung. Doch der Loader hat einen entscheidenden Vorteil: minimale Einstiegskosten – nur 1.347 CZK. Man braucht dazu lediglich einen Hammer, Schmiermittel und idealerweise eine Waage und eine Schieblehre – das war’s (abgesehen von den eigentlichen Wiederladekomponenten). Günstiger kann man nicht mit dem Wiederladen beginnen. Ein weiterer Vorteil ist der minimalistische Platzbedarf. Sie müssen keine schwere Presse an den Tisch schrauben – Sie holen den Loader nur hervor, wenn Sie ihn brauchen, und räumen ihn danach einfach wieder in die Schublade.
Auch für Schützen interessant, die nur kleine Mengen spezieller Munition laden möchten – ergänzend zur Fabrikmunition. So war es auch bei mir: Mein erster Wiederladehelfer war der Loader in .357 Mag – vor etwa 15 Jahren – den ich mir angeschafft habe, um Patronen für eine Ersatzwaffe zur Jagd zu fertigen, als es keine geeignete Werksmunition gab. Ansonsten wollte ich bei Fabrikmunition bleiben. Doch die Vorteile des Wiederladens haben mich schnell vom Kauf einer richtigen Presse überzeugt – aber das ist eine andere Geschichte.
Aus jagdpraktischer Sicht ergibt der Loader Sinn für alle, die nicht viel schießen und nicht auf große Distanzen feuern. Ein Kollege von mir schießt etwa 60 Schuss pro Jahr – ausschließlich im Revier – davon 2–3 auf Zielscheibe, um den Einschuß zu Beginn der Saison zu prüfen. Mir persönlich ist das zu wenig – aber für seine Ansitzjagd auf Entfernungen bis 50 Meter reicht es vollkommen – zusammen mit einem alten Bockdrilling. Und er ist sicher nicht der Einzige. In solchen Fällen ist der Lee Loader definitiv eine Lösung – nicht die optimale, aber eine funktionierende.
Pulverdosierung.
Amortisation der Investition
Bei 60 abgegebenen Schüssen kam es einmal vor, dass sich der Verschluss nicht vollständig schließen ließ – ich musste mit dem entsprechenden Knopf etwas nachhelfen. Bei einem Repetiergewehr wäre dieses Problem vermutlich nicht aufgetreten. Mit meinem älteren .357-Mag-Set habe ich schätzungsweise 300 Patronen geladen, bevor ich es einem Kollegen übergab. Er hat mit dem Set eine ähnliche Anzahl Patronen gefertigt, ohne dass es Anzeichen von Verschleiß an kritischen Stellen zeigte. Wenn man die Hülsen regelmäßig schmiert, schätze ich die Lebensdauer des Sets problemlos auf mehrere tausend Patronen.
Wenn man die Zeit nicht einrechnet – wie schnell amortisiert sich die Investition? Zum Beispiel kostet eine herkömmliche Teilmantelpatrone von S&B im Kaliber .30-06 etwa 30 CZK. Dieselbe Patrone kann man für ca. 17 CZK wiederladen. Nimmt man an, dass man sich zusätzlich eine Waage für 400 CZK und Schmiermittel besorgt, beläuft sich die Investition auf etwa 1.900 CZK. Das amortisiert sich nach 146 Schuss, und jeder weitere Schuss spart Ihnen 13 CZK. Und wenn man bessere Munition schießen will? Eine Patrone wie die Hornady Superformance kostet rund 68 CZK – wiederladen kann man sie für 25 CZK. In diesem Fall hat sich das Set nach nur 44 Schuss bezahlt gemacht – und bei jedem weiteren Schuss spart man 43 CZK. Eine deutliche Ersparnis, wenn man die Arbeitszeit außer Acht lässt.
Zur Geschwindigkeit: Eine .223-Rem-Patrone konnte ich im Schnitt in 65 Sekunden wiederladen. Das ist etwa halb so schnell wie mit einer klassischen Einstationen-Presse –aber wenn man im Jahr weniger als 200 Schuss abfeuert, schafft man das bequem an einem Nachmittag – und ist für die ganze Saison versorgt.
Die günstigste und dabei brauchbare klassische Presse ist die Lee Challenger für 3.355 CZK. Hinzu kommen Matrizen für mindestens 1.347 CZK, zusammen mit einer Waage liegt man bei rund 5.100 CZK. Die Bedienung ist bei dieser Lösung deutlich komfortabler als mit dem Loader – aber eben auch 3.200 CZK teurer und platzintensiver. Die Amortisationsgrenze beim Challenger liegt bei 393 Patronen (oder 119 bei hochwertigerer Munition), dafür sparen Sie etwa die Hälfte der Arbeitszeit
Den Loader sowie weitere Produkte von Lee Precision erhalten Sie im Fachhandel bei STROBL.CZ s.r.o. Mehr Informationen finden Sie unter strobl.cz oder direkt beim Hersteller auf leeprecision.com
Bildquellen: Archiv des Autors, Herstellermaterialien – leeprecision.com
Autor: Tomáš Prachař
Der Artikel erschien ursprünglich im Magazin Lovec von Extra Publishing
Der Mittelweg – lohnt er sich?
Der Vollständigkeit halber sei noch das Breech Lock Hand Press Kit von Lee für 2.695 CZK erwähnt. Es ist kompatibel mit Standardmatrizen, muss aber nicht an einem Tisch befestigt werden und ist kompakter als der Challenger (wenn auch größer als der Loader). Außerdem muss man hier nicht mit einem Hammer arbeiten. Wichtig anzumerken: Auch beim Loader sind kräftige Schläge weder erforderlich noch empfehlenswert – dennoch wird man etwas hören. Wer große Mengen Munition in einer Mietwohnung lädt, wird von den Nachbarn wahrscheinlich wenig Begeisterung ernten. Eine Presse ist deutlich leiser, auch der Breech Lock. Er kann also als eine Art Mittelweg zwischen klassischer Presse und Loader betrachtet werden. Ich persönlich würde ihn nicht wählen. Er bietet nicht die Handhabungsqualität des Challenger, und die finanzielle Ersparnis ist vernachlässigbar. Die Ladegeschwindigkeit liegt auf ähnlichem Niveau wie beim Loader. Der einzige Vorteil liegt in Kompaktheit und Mobilität.

Die zweitgünstigste Presse auf dem Markt:Lee Breech Lock Hand Press.


